Kevelaer, Nordwesteuropas größter Wallfahrtsort

Im Jahre 1641 während der Weihnachtszeit war der einfache Handelsmann Hendrik Busmann auf dem Weg von Weeze nach Geldern. Vor einem Hagelkreuz hörte er eine Stimme, die ihn aufforderte an dieser Stelle eine Kapelle zu bauen. Ein Jahr später sah seine Frau dort bei Nacht ein helles Licht, in dem sich das Andachtsbild "Unserer Lieben Frau von Luxembourg" befand. Hendrik Busmann baute trotz seiner Armut mit Unterstützung des Ortspfarrers die Kapelle und sechs Jahre später wurde Kevelaer durch die Synode zu Venlo als Wallfahrtsort anerkannt. Am 1. Juni 1642 wurde dort eine kleine Kopie des Gnadenbildes aus Luxembourg aufgestellt.

Stadtwappen consolatrix afflictorum Gnadenkapelle altes Stadtwappen


Heute ist Kevelaer zweitgrößter Wallfahrtsort Deutschlands, und bis zu 800.000 Pilger besuchen jährlich das Bild der "Trösterin der Betrübten" in der Gnadenkapelle. Mit seinen weiteren Bauwerken ist Kevelaer für die Menschen zu einem Ort der Ruhe und Besinnung geworden. Auf unseren Internetseiten möchten wir Ihnen die Möglichkeit eröffnen Andenken sowie Artikel und Erzeugnisse aus Kevelaer und Umgebung zu erwerben.

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